Der Zweitwohnsitz im Weinviertel ist ein ehemaliger und alter Bauernhof.
Oder umgekehrt, also alt und ehemalig.
Falsch wäre: Ein ehemaliger, alter Bauernhof.
Das könnte man so verstehen, dass es ehemals ein alter Bauernhof war, jetzt aber ein neuer ist. Was völlig falsch wäre.
Alter, ehemaliger Bauernhof?
Jedenfalls, "Bauernhof" bedeutet hier unter anderem "groß".
Gut, das ist natürlich relativ. Ich sehe das ein und ändere auf "groß genug".
Und "alt" bedeutet: Es findet sich immer wieder ein Stückchen, das repariert, erneuert, gestrichen oder umgebaut werden will.
Daher kann jeder Tag, den man hier verbringt, ein Tag der Arbeit sein.
Muss aber nicht, nein kann.
So auch der erste Mai.
Und:
Es, also diese Arbeit, ist oft durchaus befriedigend, teilweise sogar eindeutig befriedigend.
Weil:
Man macht was, und man sieht ein Ergebnis.
Man macht was, und weiß, warum man es macht.
Man macht was, und weiß, wie sich die Tätigkeit auswirken wird.
All dies ist zum Beispiel bei Büroarbeit nicht immer so, nein überhaupt nicht.
Manche werden wissen, was ich meine.
Beispiel:
Ziegelsteine neu verlegen wo einmal ein Baum war.
Dieser Baum wurde vor ein paar Wochen, auch an einem "Tag der Arbeit" ausgegraben.
So soll es ungefähr aussehen, wenn es fertig ist:
Hier sind noch Löcher ("Fugen") zwischen den Steinen.
Damit's nicht reinregnet, wollen wir die Löcher stopfen.
Los geht es:
Ein Teil ist schon mit "Fugenpasta" zugekleistert.
Verwendet wird zum Fugen alles, was in diversen Nebengebäuden zu finden ist.
Im Vordergrund ist der nächste Arbeitsplatz zu sehen.
Wieder Ziegelsteine verlegen.
Bis vor kurzem standen da drei Thujen.
Diese zu entfernen war mehr als "ein" Tag der Arbeit.
Fertig!
Ein Bild für den Überblick:
GUT und schön hast Du das gemacht. Ich erklärte mich solidarisch und strich die Terrasse. Ich weiß was Du meinst. LG Fuzz!
AntwortenLöschenDanke für die netten Worte :-)
Löschenich mag Deine Enten
LöschenJaJa, der "Tag der Arbeit", ich habe gestern auch gearbeitet...wobei mein Weiblein sicher der Meinung ist, das war gar keine Arbeit!
LöschenIch mußte meinen Porsche 911 GT1 servicieren, das Chassis zerlegen, reinigen und neu einstellen.
Die Vorderradfederung, die Feder ansich selbst, hat sich beim einfedern im Carbon verzwickt und somit nicht mehr ausgefedert. Eine kleine Beilagscheibe zwischen Carbonschlitz und Feder, neue T-Hülsen für die Federwegsbegrenzung eingebaut, das Chassis um ganze! 0,5mm tiefer gelegt, die Kugellager mit Bremsenreiniger am Balkon gereinigt und alles wieder sorgfältig zusammengebaut.
Heute um 16:00 geht zum Erich auf einen Funktionscheck und wie ich den Erich kenne, gibts wieder Grillkotelett!!!
Achja, so ein Blog ist scho was feines, so erspar ich mir die geschätzten 10 Meter zu Deinem "Arbeitsplatz"...
Hallo SlotMike,
Löschendanke für die ausführliche Beschreibung. So kann ich mir ganz gut vorstellen, was Du gemacht hast, denke ich. Und ich finde das super.
Apropos Beilagscheiben: Ich liebe sie, die kleinen Dinger.
Oft schon haben sie mir das Leben gerettet.
Ok, das ist übertrieben. Aber sie waren zumindest ein Shortcut zum Wiederfunktionieren von irgendeinem Dingsbumms.
Alles Gute für 16:00 Uhr!
PS: 0,5 mm tiefer. S' a Waunsinn!
Hallo Anonym!
LöschenDu magst also meine Enten.
Mhmm ...
Wer bist Du wohl?
Hoffentlich kein hungriger Fuchs.